Die richtige Pflege für den Holzzaun

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Gerade ein Holzzaun muss viel mitmachen. Starke Temperaturschwankungen machen einem Holzzaun zu schaffen. Er muss Wind und Wetter aushalten und soll trotzdem immer schön und gepflegt aussehen. Dies geht jedoch nur, wenn der Zaun regelmäßig die Pflege bekommt, die er benötigt. Bekommt Ihr Holzzaun nicht die richtige Pflege und regelmäßige Reinigungen wird er morsch und die Optik lässt zu wünschen übrig. Das muss doch absolut nicht sein. Der einfachste Weg seinen Holzzaun zu schützen und das für mehrere Jahre ist die Lackierung. Mit einer Schicht Lackierung kann Ihr Holzzaun für mehrere Jahre vor Pilzen, Moos und anderen Angreifern geschützt werden.

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Der Nachteil der Lackierung ist es, dass die Maserung des Holzes dauerhaft überdeckt wird. Dies nimmt meist den ganzen Charme des Holzzaunes. Eine Alternative zum Lack ist die Lasur. Bei der Lasur unterscheidet man zwischen Dünnschichtlasur und Dickschichtlasur. Wie man aus dem Namen schon entnehmen kann ist, dass die Dünnschichtlasur dünner und die Dickschichtlasur dicker ist. Um ein gutes Schutzresultat zu erreichen sollte die Dünnschichtlasur jährlich erneuert werden. Die Dickschichtlasur muss erst alle zwei Jahre wieder neu auf den Holzzaun angebracht werden. Sie müssen sich nicht endgültig für eine Lasur entscheiden. Sie haben die Möglichkeit die verschiedenen Lasuren abwechselnd zu verwenden, ganz wie Sie es möchten.

Die Reihenfolge, wie Sie Ihren Zaun mit Lasur überziehen ist ganz einfach und unkompliziert. Als allerersten Schritt sollten Sie den Zaun reinigen. An Holzzäunen sammelt sich gerne eine Schmutzschicht. Diese sollten Sie als erstes entfernen. Am einfachsten und schnellsten geht dies mit einem Hochdruckreiniger. Sollten Sie kein Hochdruckreiniger zur Verfügung haben, können Sie die Reinigung auch mit einer groben Drahtbürste durchführen. Nach der Reinigung sollten Sie den Holzzaun auf faule Stellen untersuchen. Sollten Sie tatsächlich faule Stellen finden, so schneiden Sie diese heraus. Tipp: wenn das Holz von der Reinigung nass ist, funktioniert es am besten die faulen Stellen heraus zu schneiden. Sollten Sie entdecken, dass die Farbe von Ihrem Holzzaun abblättert, so kratzen Sie die Farbe an der Stelle großflächig ab. Sollten Sie diese Schritte durchgeführt haben, so lassen Sie nun den Zaun richtig trocknen.

In der Zwischenzeit können Sie Flächen unter und neben dem Holzzaun mit einer Folie auslegen, da nur der Holzzaun lasiert werden soll und nicht der Boden. Die Lasur und den Lack können Sie mit einem flachen pinsel auftragen. Sollten Sie eine Sprühpistole zur Hand haben, so können Sie diese auch verwenden. Bei Lasur und Lack gilt in der Regel: lieber zwei dünne Schichten auftragen, als eine dicke Schicht. Dies liegt auch daran, dass dicke Schichten häufig Unregelmäßigkeiten aufweisen. Achten Sie bei dem Kauf von Lasur und Lack darauf, dass Sie zu hochwertigen Produkten greifen. Ebenso sollten Sie darauf achten, dass Sie eine Lasur oder einen Lack kaufen, der der Holzart Ihres Zaunes entspricht. Die gerade aufgeführte Methode ist eine Art Sicherheit gegen Fäulnis und Verfall Ihres Holzzaunes.

Holzschutzmittel als Pflege für den Holzzaun?

In den meisten Baumärkten- Regalen findet sich nebenbewährten Mitteln, wie Lack und Lasur, das Holzschutzmittel. Seit Jahrzehnten ist klar, dass Holzschutzmittel extrem giftig sind. Bereits 1988 gab es einen Test. Bei diesem Test kam heraus, dass über 60% der Holzschutzmittel mit Giftrückständen quasi überseht waren. Holzschutzmittel war damals ein Produkt, welches auch in der DDR viel verwendet wurde. Schon damals entdeckte man Spätschäden an Betroffenen. Zunächst wurde das Holzschutzmittel nicht darauf zurückgeführt, als jedoch einige Proben analysiert wurden, erkannte man, dass Holzschutzmittel schädlich für Menschen sind. Missachtung von Warnhinweisen und das Nichttragen von angemessener Schutzkleidung kann zu Leberschäden und einem schwachen Immunsystem führen. Mittlerweile gibt es bessere Alternativen als Holzschutzmittel. Somit ist es in den meisten Fällen überflüssig geworden. Die Alternativen zu Holschutzmittel sind regelmäßige Pflege, Lasur und Lack. Heutzutage können wir auf Holzschutzmittel komplett verzichten.

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